Moin, moin,
und herzlich willkommen in Jan Torf's Welt, dem Sagen umwobenen Teufelsmoor. Die nasse Landschaft zwischen Weser und Elbe ist seine Heimat, und seine Wurzeln reichen zurück in eine andere Zeit. Einst war der Torfkahn hier das einzige Fortbewegungsmittel, und die Kanäle, Entwässerungsgräben und Flüsse waren die Verkehrswege. Mehrere Tage dauerte die Reise nach Bremen, wo Jan Torf den im Moor gestochenen Torf verkaufte.
Für die Mühsal des Alltags reich entschädigt wird Jan Torf durch die Schönheit der Teufelsmoor- Landschaft, den hohen Himmel mit seinen oft bizarren Wolkenformationen über der weiten Niederung. Er lauscht dem Kiebitz, sieht die Wildgänse kommen und ziehen und genießt die Stille, wenn abends der Wind sich legt, das Wasser glatt wird wie ein Spiegel und zarte Nebelschwaden aus den Wiesen aufsteigen. Und dann, nach einer kräftigen Mahlzeit (manchmal auch bloß so zwischendurch), öffnet er die kleine Kabine im Bug seines Kahns und zieht eine Flasche hervor. Braun wie das Wasser der Moorkanäle ist der feine Kräuterbitter-Liqueur , den schon sein Urgroßvater nach einer mündlich überlieferten Rezeptur aufsetzte, und der nun seinen Namen trägt. Mehr darüber in Jan Torf's Bar .





